
ein wesentliches seelisches Grundbedürfnis von jedem Menschen
die Beteiligung der Kinder an sie selbst betreffenden Angelegenheiten
Mitwirkung, Mitgestaltung und Mitbestimmung der Kinder im Alltag
das Erlernen von Selbstbestimmung, Abstimmung mit anderen, Abwägen
Bildung von Verantwortungsbewusstsein und Bereitschaft zur Verantwortungsübernahme
eine hohe Bildungsqualität
die Förderung des eigenen Wertigkeitsempfindens
die Förderung der kognitiven Fertigkeit des Zuständigkeitsempfindens
Nur Kinder, die ihre Rechte kennen und das demokratische Verhalten erlernt haben, kompetent und selbstbewusst auftreten, sind in der Lage, ihre Rechte einzufordern. Sie müssen erfahren, dass Demokratie etwas ist, das in ihrem Leben eine konkrete Bedeutung hat. Und das beginnt mit den kleinen alltäglichen Erfahrungen in ihrem unmittelbaren Lebensraum und damit auch in Kindertageseinrichtungen.Demokratie erlaubt die Freiheit individueller Entscheidungen, Handlungen und eigener Verantwortung und verwirklicht sich, indem Kinder lernen ihre Wünsche und Interessen zu vertreten, zu verhandeln, sowie Kompromisse zu schließen. Demokratie als Lebensform bezieht sich darauf, den Alltag mit den Kindern zu leben und zu gestalten.
finden täglich und zur Tagesorientierung mit allen Kindern in den Gruppen statt. Themen ergeben sich durch den Tagesablauf, Ideen, Wünsche oder Kritik der einzelnen Kinder und Entwicklungsbegleiter. Protokolliert wird nach Bedarf. Magnetwände visualisieren die Gesprächsinhalte Kindgerecht.
finden regelmäßig und nach Bedarf statt, beispielsweise im Morgenkreis, innerhalb von Interessensgruppen oder durch persönliche Anfragen. Kinderbesprechung werden nach Bedarf so protokolliert, dass sowohl Kinder mittels Piktogramme als auch Erwachsene mittels Texterklärung die Protokolle lesen können.
finden mit gewählten Gruppensprechern, den Fach- und Ergänzungskräften, der Kitaleitung und ggf. Gästen regelmäßig und nach Bedarf statt. Themen entstehen durch Kinderbesprechungen, Hausaktivitäten oder von außen. Pöppenteichbesprechungen werden immer protokolliert.
Vollversammlungen werden mit allen Kindern und pädagogischen Kräfte abgehalten und nach Bedarf protokolliert.
interessierte Kinder verfolgen ein Thema, stimmen sich ab, treffen Entscheidungen, planen, organisieren
Möglichkeit für Kinder, sich u.a. über Strukturen, Angebote, andere Kinder, Entwicklungsbegleiter zu beschweren. Dies kann in Gremien oder Gesprächen mit Gruppensprechern, vertrauten Kindern, Entwicklungsbegleitern, Leitung, Träger oder Eltern geschehen.
orientiert sich am Berliner Modell und wird flexibel an die Bedürfnisse des Kindes angepasst. Das Kind gibt das Tempo vor! Unser Ziel ist es, in enger Zusammenarbeit mit den Eltern eine Eingewöhnung zu gestalten, die Sicherheit und Geborgenheit in den Mittelpunkt stellt.
Die Kinder gehören hierbei zwar einer festen Stammgruppe an, bewegen sich jedoch im strukturierten Tagesablauf in Interessengruppen und nutzen dafür verschiedene Räume mit entsprechenden Schwerpunkten. Im Rahmen des partizipativen Grundansatzes wählen die Kinder eigenständig aus den Angeboten, gestalten die Räume und Schwerpunkte aktiv mit und sind dabei bewusst in die umfangreichen Prozesse eingebunden.
Feste Zeiten für die Stammgruppen sind hierbei:
– der Morgenkreis,
– die Mittagsmahlzeit (in Gruppenform II),
– besprechungen im Gruppenverbund sowie
– nach Absprache und Bedarf der Kinder.
Beispiele:
Angebote, Ausflüge, Sprachförderung, Interessengruppenbesprechung, Pöppenteichbesprechung, Vollversammlung (…)
Konzept:
Das aktuelle Konzept der Kita bildet die Grundlage für die pädagogische, organisatorische und konzeptionelle Arbeit der Einrichtung. Um die Vielzahl an Inhalten übersichtlich darzustellen, ist das Konzept in mehrere aufeinander aufbauenden Bereiche gegliedert. Den Einstieg bilden „Rund um den Pöppenteich“ sowie der Kita-Schwerpunkt Partizipation, gefolgt vom teiloffenen pädagogischen Konzept.
Darauf aufbauend werden verschiedene Ergänzungskonzepte beschrieben:
– U3
– Inklusion & Integration
– Schutzkonzept
– Bildungs- und Entwicklungsdokumentation
– Eltern als Bildungspartner
– Qualitätsentwicklung und Beschwerdemanagement
Abschließend umfasst das Konzept die Bereiche betriebsnahe Betreuung, Kooperationen, Buch- und Aktenführung sowie die Anhänge. So entsteht ein umfassender Überblick über die pädagogischen Schwerpunkte, die fachlichen Grundlagen und die organisatorischen Rahmenbedingungen der Kita.
Aus dem Inhalt:
[…] In der Einrichtung verstehen wir Bildung als einen ganzheitlichen Prozess, in dem alle Entwicklungsbereiche miteinander verknüpft sind. Unser pädagogischer Ansatz ermöglicht es den Kindern, ihre Umwelt spielerisch zu erforschen und ihre individuellen Fähigkeiten in einem lebendigen Lernumfeld zu entfalten.[…]
Aus dem Inhalt:

Aus dem Inhalt:
[…]
Präambel
(1) Vom 3.-5. Juli 2008 trat das pädagogische Team der Kita Pöppenteich als Verfassunggebende Versammlung zusammen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verständigten sich auf die künftig in der Einrichtung geltenden Partizipationsrechte der Kinder.
(2) Die Beteiligung der Kinder an allen sie betreffenden Entscheidungen wird damit als Grundrecht anerkannt. Die pädagogische Arbeit soll an diesem Grundrecht ausgerichtet werden.
(3) Gleichzeitig ist die Beteiligung der Kinder eine notwendige Voraussetzung für gelingende (Selbst‑) Bildungsprozesse und die Entwicklung demokratischen Denkens und Handelns.
[…]

Partizipation ist kein starres Konstrukt, sondern ein sich stetig erneuernder Prozess, der alle Beteiligten involviert. Damit wir unsere Arbeit weiterentwickeln können, werden wir wissenschaflich begleitet und regelmäßig evaluiert. Dies hilft uns Prozesse zu visualisieren, nachvollziehbar und reproduzierbar zu machen. Unser Ziel ist die bestmögliche pädagogische Arbeit, um eine optimale Förderung der individuellen Fähigkeiten unserer Kinder in der Kita Pöppenteich ermöglichen zu können.
Regelmäßige Fortbildungen des Teams
Evaluierung der von Partizipation geprägten pädagogischen Arbeit durch die Universität Hamburg
Regelmäßige Erhebungen zur Qualitätsprüfung der Kita aus Kindersicht und Umsetzung der Erkenntnisse durch eine Entwicklungsbegleiterin mit Zusatzqualifikation